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Blutspenderehrung 2009

DRK begrüßt 30 Spender im Haus Rena

RN-Foto: Edith Möller
RN-Foto: Edith Möller

Ruhr Nachrichten vom 17.11.09
30 von insgesamt 52 eingeladenen Blutspendern durfte der zweite Vorsitzende und Geschäftsführer Lothar Schulte-Rummel am Donnerstag im Haus Rena begrüßen.

Wieder mit dabei Franz Weiß, der es inzwischen auf 160 Blutspenden gebracht hat. Im März 1983 ging er zum ersten Mal zur Blutspende. Danach hat er keinen Spendetermin mehr ausgelassen.

 

Lothar Schulte-Rummel dankte allen Spendern. „Sie können sicher sein, das Ihre Blutspende eingesetzt wird, um einem Menschen zu helfen und sein Leben zu retten", machte er deutlich. Aufräumen wollte er mit dem nicht selten gehörten Vorwurf: „Ihr verdient euch doch eine goldene Nase." Das DRK erhalte keinen müden Euro, sondern arbeite nach dem Prinzip der Kostendeckung. „Um die 100 Euro kostet eine Vollblutkonserve", wusste auch Dieter Schnieders, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Blutspendedienst West, zu berichten. Ein riesiger Apparat würde in Gang gesetzt. Bereits bei der Blutentnahme würden etwa Hormone und Salze herausgefiltert. Das Blut würde unterteilt in rote und weiße Blutzellen sowie Blutplasma, das jeder Rettungswagen mitführe.

 

Bürgerpflicht

 

Das DRK habe vom Land NRW den gesetzlichen Auftrag, die Blutreserve sicherzustellen. „Wir Blutspender sind die größte Bürgerinitiative in Deutschland", so Schnieders, der die Meinung vertrat, dass Blutspenden eine Bürgerpflicht sei. 350.000 Menschen gehen regelmäßig zur Blutspende.

 

Für die nächsten Blutspendetermine am 20. und 22. November 2011 in Olfen sowie am 2. Dezember 2011 in Vinnum hatte Dieter Schnieders große Transparente mitgebracht, die Aufmerksamkeit erregen sollen.

 

Die Ehrungen nahm die neue Vorsitzende Marianne Erpenstein im Beisein von DRK-Helferin Leni Nölkes und Dieter Schwörer, Vorstand des DRK-Kreisverbandes, vor. Mit Ehrennadeln, Urkunden und Präsenten dankte sie den Spendern für die lebensrettende Hilfe. •

em