Sie sind hier: Start Angebote - Blutspende - Tipps

Tipps für Blutspender

Körper verkraftet Blutspenden gut

Tipps für Ängstliche: Nicht hinsehen und vorher viel trinken
Ruhr Nachrichten vom 14.06.12

Die Angst, bei der Blutspende in Ohnmacht zu fallen, ist unbegründet. „Wir nehmen ja nur einen kleinen Teil des Blutes", erklärt Roland Karl, Leiter der Institute für Transfusionsmedizin beim Blutspendedienst Ost des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin und Potsdam, anlässlich des heutigen Weltblutspendetags.

Lediglich 500 ml Blut würden dem Körper entzogen, das könne er verkraften.

Rund ein Drittel der Bevölkerung ist „spendentauglich". Aber nur zehn Prozent von ihnen geben tatsächlich ihr Blut ab. Denn viele Menschen trauten sich aufgrund von Ängsten und Vorurteilen nicht. „Es gibt Menschen, die haben noch gar nicht gespendet und fallen trotzdem um."

Die Mitarbeiter des Blutspendedienstes seien aber geschult im Umgang mit ängstlichen Menschen. Sie unterhielten sich mit den Spendern und versuchten sie so vom Einstich in den Arm oder vom Anblick der Nadel abzulenken. „Ein Spender soll nicht so sehr an das denken, was auf ihn zukommt", rät Karl. Habe er Angst vor der Nadel oder seinem Blut, solle er nicht hingucken, wenn er gestochen werde.

„Es spielt auch eine Rolle, in welchem Zustand ich zur Blutspende komme", sagte Karl: Bei sommerlichen Temperaturen reagiere der Körper empfindlicher. Auch, wenn man nicht genug getrunken habe.

„Wir empfehlen immer, eine halbe bis ganze Stunde vorher ein bis zwei Gläser zu trinken." Der Spender kann Tee, Wasser oder Saft zu sich nehmen, Milch oder Alkohol sind tabu. „Das beeinträchtigt die Qualität der Spende."

tmn