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Geschäftsführer Lothar Schulte-Rummel

100-Jahr-Feier

RN Foto Bludau

Ruhr Nachrichten vom 19.09.13
Der DRK-Ortsverein 0lfen feiert am Samstag sein 100-jähriges Bestehen mit einem großen Fest am umgebauten Haus Rena. Seit gut sieben Jahren leitet Lothar Schulte-Rummel als Geschäftsführer die Geschicke des Ortsvereins entscheidend mit. Warum er gezögert hat, das Amt anzunehmen und was ihn antreibt, hat der Unternehmensberater RN-Redakteur Tobias Nordmann erzählt.

Seit 100 Jahren gibt es den DRK-Ortsverein in Olfen. Wie viele Jahre sind Sie eigentlich schon dabei?

 

Ich bin jetzt im achten Jahr dabei. Am 16. Februar 2006 bin zum Geschäftsführer gewählt worden. Zuvor war ich aktiver Blutspender, insgesamt 75 Mal. Aber eigentlich wollte ich mich nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit beim SuS Olfen zurücknehmen.

Warum sind Sie von ihrem Plan abgerückt?

 

Ich sage es ganz offen. Ich wurde von allen Seiten bekniet. Meine Frau hat mir den letzten Schub gegeben. Sie hat mich gefragt: Warum machst du es nicht einfach? Schließlich habe ich mich überzeugen lassen.

Überzeugen hat etwas mit Überzeugung zu tun. Was hat sie beim DRK überzeugt?

 

Das hat vielleicht etwas mit meiner persönlichen Einstellung zu tun. Ich will der Gesellschaft etwas zurückgeben, etwas von dem, was die Gesellschaft mir gegeben hat. Ich will etwas für die Älteren in unserer Gesellschaft tun und gleichzeitig für die Jungen. Das geht beim DRK seht gut. Und ich sage noch etwas: Wenn Sie am frühen Morgen ein lächelndes Kind in unseren beiden Kindergärten „Regenbogen" und „Traumland" sehen, dann ist das ein Moment, der Ihr Leben verschönert und motiviert.

Sie sind jetzt im achten Jahr im Vorstand aktiv. Welche Dinge, die sie auf den Weg gebracht haben, sind Ihnen besonders wichtig?

 

Da ist einerseits der Aufbau der Jugendabteilung im DRK. Jugendliche liegen mir besonders am Herzen, vor allem die Förderung ihrer Persönlichkeit. Aber natürlich ist auch der Ausbau des Hauses „Rena" zum Familienzentrum ein wichtiger Schritt, oder aber die Errichtung der Sternschnuppenkinder. Diesen U3-Bereich gibt es bei uns seit sechs Jahren. Dafür waren harte Verhandlungen notwendig. Aber dieses Thema war uns wichtig.

Um all das auf den Weg zu bringen, brauchten Sie sicherlich einige starke Mitstreiter...

 

Ja. Mir ist ganz wichtig zu betonen, dass das Erreichte nicht meine Leistung ist. Das geht nur mit engagierten Mitarbeitern. Wir haben eine tolle Gemeinschaft beim DRK. Die Mitglieder zeichnen sich durch Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit aus. Diese Eigenschaften begeistern mich. Vor allem suchen wir dringend Nachwuchs für eine ehrenamtliche Tätigkeit.