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Der Weg zum Familienzentrum

DRK-Familienzentrum Traumland

Foto: Tripp

Kreis Kurier vom 15.01.14

Die DRK-Kindertageseinrichtung ‚Traumland‘ ist auf dem besten Weg zum Familienzentrum, denn im März 2014 gehen alle Unterlagen nach Berlin, dort wird dann über die Zertifizierung entschieden. Doch schon jetzt ist die Leiterin, Marlene Zapfe, sehr zuversichtlich, denn sie und ihr Team haben in den letzten Monaten alles daran gesetzt, den Weg zur Zertifizierung zu ebnen.

Foto: Tripp

 

„Das Familienzentrum wird die Kindertageseinrichtung um zahlreiche Angebote zur Beratung und Unterstützung von Kindern und Familien erweitern", erklärt Marlene Zapfe. Hier liegen die Schwerpunkte in der Familienbildung, der Beratung, in offenen Treffs sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Das Familienzentrum ist auch Ansprechpartner für Familien, die Kinder mit besonderem Förderbedarf haben, unabhängig davon, ob das Kind die Tageseinrichtung besucht oder nicht.

ln den sozialen Raum

„Wir öffnen uns in den sozialen Raum, weil wir offene Treffen zum Austausch der Familien ermöglichen, indem wir Raum und Zeit zur Verfügung stellen. Wir möchten auch Treffen ins Leben rufen für Gruppen, die noch keinen Ort gefunden haben“, berichtet Marlene Zapfe und weist auf die zusätzlichen Räumlichkeiten im nebenan gelegenen Haus Rena hin.

Das neue Familienzentrum soll eine Anlaufstelle für Familien sein, denn hier soll es um alle Themen gehen, die die Familie betreffen.

Bedarf ermittelt

Durch einen Fragebogen zum neuen Familienzentrum hat das Team der Tageseinrichtung den Bedarf der zukünftigen Angebote ermittelt. Hier wurde zum Beispiel nach Angaben zur Familie, zur Arbeitszeit, zu zukünftig gewünschten Kursen, und nach Themen für pädagogische Elternabende, gefragt.

Nach Olfen holen

„Wir möchten Angebote nach Olfen holen, die es hier so noch nicht gibt oder die eine Ergänzung zum Vorhandenen sind. Jede Anregung ist erwünscht, denn ein Familienzentrum braucht einen lebendigen Austausch“, ist sich Marlene Zapfe sicher und fügt hinzu: „ Wir möchten ein eigenes Profil entwickeln und werden jeden so annehmen, wie er ist.

Wir schauen, welche Hilfe oder Unterstützung braucht der Mensch, dabei unterstellen wir nicht, dass Familien hilflos sind, sondern es sollen niedrigschwellige Angebote sein, die den Bedarf von Familien treffen", erläutert Marlene Zapfe.

Ein weiterer Baustein des Familienzentrums ist die Netzwerkarbeit, hier ist ein Beispiel die Vermittlung zur Kindertagespflege. Auch sollen offene Beratungssysteme entstehen, bei denen das Familienzentrum eine Lotsenfunktion übernimmt. Bereits jetzt sind einige Kurse sowie das Elterncafé gestartet.

Heidi Tripp

Termine und Angebote 2014

 

  • 29. Januar 
    offene Sprechstunde von 8 bis 10 Uhr im Büro Haus Rena

 

  • 4. Februar
    offene Erziehungsberatung von 15.30 bis 17.00 Uhr, Haus Rena.
    Eine kurze anonyme Anmeldung erwünscht. (02595) 78 67.

 

  • 11. Februar
    Elterncafé von 8 bis 10 Uhr im Haus Rena.
    Dieses Angebot gilt für alle Eltern. Ihre Kinder müssen die Tageseinrichtung ‚Traumland‘ nicht besuchen.

 

  • 14. Februar
    Beratung der Frühförderstelle von 8.30 bis 10.30 Uhr im Haus Rena zum Thema: Entwicklung des Kindes

 

Da die Familienbildungsstätte Lüdinghausen ein Kooperationspartner ist, sind alle Eltern und Kind-Angebote wie zum Beispiel ‚Elternstart NRW-Feldenkrais‘ auch auf der Homepage der Einrichtung zu finden.