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Auftrag + Ziele

DRK-Kindertageseinrichtungen

Bildungsauftrag

In NRW weist das Gesetz über Tageseinrichtungen dem Kindergarten ausdrücklich einen eigenständigen Bildungsauftrag zu.

 

§ 2 Auftrag des Kindergartens

 

(1) Der Kindergarten ist eine sozialpädagogische Einrichtung und hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag als Elementarbereich des Bildungswesens. Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und die Beratung und die Information der Erziehungsberechtigten sind von wesentlicher Bedeutung; der Kindergarten ergänzt und unterstützt dadurch die Erziehung des Kindes in der Familie.

 

(2) Der Kindergarten hat seinen Erziehungs- und Bildungsauftrag im ständigen Kontakt mit der Familie und anderen Erziehungsberechtigten durchzuführen und insbesondere

1. die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen,

2. dem Kind zur größtmöglichen Selbstständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen, seine Lernfreude anzuregen und zu stärken,

3. dem Kind zu ermöglichen, seine emotionalen Kräfte aufzubauen,

4. die schöpferischen Kräfte des Kindes unter Berücksichtigung seiner individuellen Neigungen und Begabungen zu fördern,

5. dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche Entwicklung zu fördern,

6. die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und der Interessen des Kindes zu unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten elementare Kenntnisse von Umwelt zu vermitteln.

 

(3) Der Kindergarten hat dabei die Aufgabe, das Kind unterschiedliche soziale Verhaltensweisen, Situationen und Problemen bewusst erleben zu lassen und jedem einzelnen Kind die Möglichkeit zu geben, seine eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe zu erfahren, wobei ein partnerschaftliches, gewaltfreies und gleichberechtigtes Miteinander, insbesondere auch der Geschlechter untereinander, erlernt werden soll. Die Integration behinderter Kinder soll besonders gefördert werden. Behinderte und nicht behinderte Kinder sollen positive Wirkungsmöglichkeiten und Aufgaben innerhalb des Zusammenlebens erkennen und altersgemäße demokratische Verhaltensweisen einüben können. Auch gegenüber anderen Kulturen und Weltanschauungen soll Verständnis entwickelt und Toleranz gefördert werden.

Bildungsvereinbarung NRW

Präambel

Jedes Kind hat Anspruch auf Erziehung und Bildung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuerst ihnen obliegende Pflicht; sie haben das Recht, die Erziehung und die Bildung ihrer Kinder zu bestimmen. Ergänzend führen die Tageseinrichtungen für Kinder die Bildungsarbeit mit Kindern aller Altersgruppen im Rahmen des eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrags nach dem Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder als Elementarbereich des Bildungssystems durch. Dabei orientieren sie sich an den in Artikel 7 der Landesverfassung verankerten Werte.

 

Das Kind ist während seines gesamten Aufenthaltes in der Tageseinrichtung bildungsfördernd zu begleiten. Dabei bauen die nachfolgenden vereinbarten Grundsätze auf dem Bildungsangebot auf, das in vielen Tageseinrichtungen erfolgreiche alltägliche Praxis ist.

Folgende Bildungsbereiche liegen unserer Arbeit zugrunde

  • Bewegung
    Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen (Sensomotorik) besitzen entscheidende Bedeutung für die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit und der Intelligenz.
  • Kreatives Gestalten
    Für jedes Kind bedeutet sein kreatives Gestalten Klärung - für sich selber - und in Prozessen geistig-seelischer Aneignung, die nur es selbst vollbringen kann.
  • Medien
    Medien gehören zum festen Bestandteil der Lebenswelt von Kindern. Über Medien erschließen Kinder sich Bildungswelten und Erfahrungsräume.
  • Basiserfahrungen zum Erlernen der Kulturtechniken Lesen und Schreiben
    Lesen und Schreiben sind wichtige Voraussetzungen für die Teilhabe am Leben.
  • Basiserfahrungen zum mathematischen Denken
    Die Voraussetzung für mathematisches Denken ist das Erleben und das „Begreifen" der Phänomene und ihrer Bedingungen.
  • Kreative Aufgabenlösung, Konflikt- und Problembewältigung
    Kreativität äußert sich in der „erfinderischen" Art der Menschen, Probleme zu bewältigen, neue Strategien zu finden, Konflikte zu lösen, Geschehen zu kommentieren, Fantasien zu entwickeln, Ideen darzustellen, Gedanken zu äußern, Regelungen / Vereinbarungen zu treffen.
  • Natur
    Kinder entdecken täglich Interessantes in ihrer näheren und weiteren Umgebung. Viele Erfahrungen machen sie zum ersten Mal und erfinden so die Welt für sich neu.
  • Musik und Rhythmik
    Musik und Rhythmik sind wichtige Bestandteile der pädagogischen Arbeit, weil sie die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und die sozialen, motorischen, kreativen, emotionalen und kognitiven Kompetenzen durch das ganzheitliche Erleben von Liedern und Tänzen, Reimen, Versen und Bewegungsspielen fördert.
  • Vorurteilsbewusste Erziehung / Interkulturelle Erziehung
    Die Vielfalt der Lebensentwürfe von Familien, die geprägt sind von kulturellen Einflüssen, aber auch durch ihre sozialen Bedingungen, bieten große Chancen für die pädagogische Arbeit.

Die Selbstbildungs- Potenziale

  • Differenzierung von Wahrnehmungserfahrung über die Körpersinne, über die Fernsinne und über die Gefühle
  • innere Verarbeitung durch Eigenkonstruktionen, durch Fantasie, durch sprachliches Denken und durch naturwissenschaftlich logisches Denken
  • soziale Beziehungen und Beziehungen zur sachlichen Umwelt
  • Umgang mit Komplexität und Lernen in Sinnzusammenhängen, sowie
  • forschendes Lernen

Gestaltung des Übergangs in die Grundschule

Da die Kinder, die in die Schule kommen, in der Kontinuität längst begonnener Bildungsprozesse stehen, ist es notwendig, dass die Tageseinrichtung und die Grundschule zusammenarbeiten und gemeinsam Verantwortung für die beständige Bildungsentwicklung und den Übergang in die Grundschule übernehmen.

Für die Zusammenarbeit mit der Grundschule sind wesentlich:

  • die den Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten zur Verfügung gestellten Bildungsdokumentationen
  • regelmäßige gegenseitige Besuche und Hospitationen
  • gemeinsame Weiterbildungen der pädagogischen Kräfte der Tageseinrichtungen und des Lehrkörpers der Grundschulen
  • gemeinsame Einschulungskonferenzen.

Im Gegensatz zur Schule hat der Kindergarten einen großen Freiraum, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, weil er die Möglichkeit bietet, auf die jeweiligen Kinder und deren Bedürfnisse einzugehen. Es ist zweifellos schwieriger, nach einem offenen Konzept zu arbeiten, als nach einem vorgegebenen Lehrplan. Es ist aber auch viel schöner und interessanter.

Bildung von Anfang an

Gesetzlicher Auftrag

Der Kindergarten hat den gesetzlichen Auftrag, die Entwicklung der Kinder zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern. Eine Aufgabe, die „Betreuung, Bildung und Erziehung des Kindes" umfasst.

Der Bildungsauftrag ist gegenüber allen Kindern gleichermaßen einzulösen; soziale, materielle und kulturelle Benachteiligungen sollen in der Einrichtung ausgeglichen werden.

Kindergartenkinder lernen nicht abstrakt und sie lernen nicht systematisch (im Sinne einer Fach-Systematik).

 

„Das lernende Kind ist Akteur seiner selbst."

Kinder eignen sich Schritt um Schritt die Welt an und erfahren, wie die Dinge um sie herum nach Regeln funktionieren, sich wiederholen und veränderbar sind.

„Gebildet werden kann man nicht,

bilden muss man sich selbst".

Bildung in Tageseinrichtungen für Kinder kann nicht einem äußeren, zeitlich gegliederten Lernplan folgen.

Kinder haben ihre eigenen Interessen und ihre eigenen Zeitrhythmen.

Die Inhalte müssen täglich neu aus der intensiven Beobachtung der Lernprozesse und Interaktionen entwickelt werden.

Kinder brauchen Freiräume, die sie selbst individuell und in demokratischen Regeln gestalten können.

 

Für Kinder gibt es in den frühen Jahren vor allem eine Methode zu lernen: "das Spiel".

Es gibt für sie keine ernsthaftere Bildung als im Spiel.

Alles wird ausprobiert, aufgetürmt, zerlegt, neu zusammengebaut.

Kinder verkleiden sich, schlüpfen in die Rolle anderer, seien es Menschen, Tiere oder Fahrzeuge.

Im Zusammensein mit gleichaltrigen, mit jüngeren und älteren Kindern, mit den Erzieher/Innen wollen sie Erfahrungen sammeln, Wissen und Fähigkeiten erwerben und ihr Können erweitern. Sie sind offen für Umwelt und Natur, für individuelle Betätigung und Gruppenaktivität, für die eigene und fremde Kultur. Sie wollen verstanden und akzeptiert werden. Sie brauchen Räumlichkeiten, in denen sie ihre Ideen zwanglos umsetzen, toben und Ruhe genießen können. Sie wollen selbst bestimmen und Angebote zur Verfügung gestellt bekommen.

Bildung und Erziehung ermöglichen unter anderem die Entfaltung von sozialen Fähigkeiten, die für das Zusammenleben grundlegend sind und die Basis für alles spätere Lernen bilden.

Sage es mir, und ich vergesse es;

zeige es mir, und ich erinnere mich;

lass es mich tun, und ich behalte es.

(Konfuzius)

 

Pädagogische Arbeit

der situationsorientierte Ansatz

In unserer pädagogischen Arbeit richten wir uns nach den Zielen des Bildungsauftrages.

Um diese umsetzen zu können, arbeiten wir nach dem situationsorientierten Ansatz.

Das heißt: für uns steht das Kind und seine Lebenssituation im Mittelpunkt. Wir wollen das Kind mit seinen individuellen Interessen, Bedürfnissen und Fähigkeiten verstehen und es in seiner ganzheitlichen Person sehen. Ausgehend von unseren Beobachtungen und Schlussfolgerungen planen wir unsere tägliche pädagogische Arbeit.

Beispiel:

Mehrere Kinder aus einer Gruppe berichten bereits seit einigen Tagen ganz aufgeregt von Kleintieren, die sie draußen gesehen haben. Während des Vormittages suchen und beobachten die Kinder viele verschiedene Tiere, wie z.B. Schnecken, Käfer, …

Um die darin enthaltenen Lernmöglichkeiten und Erfahrungsräume zu schaffen, bieten wir den Kindern gestaltbare Materialien, Lieder, Requisiten, geeignete Räume, Bilderbücher und Gespräche sowie genügend Zeit zu diesem Thema an.

Wenn Gefühle, Gedanken, Interessen sich bei mehreren Kindern in der Gruppe ähneln, ist es nahe liegend, so etwas aufzugreifen und die Neugierde und den Lernwunsch der Kinder zu unterstützen.

Entscheidend sind hierbei nicht unsere Vorstellungen und Erwartungen, sondern die der Kinder.

Veränderungen der Natur nachgehen
Weiterhin ist es uns wichtig, auf die Veränderungen in der Natur einzugehen. Den Kindern wird dadurch ermöglicht, mit all ihren Sinnen (sehen, hören, riechen, tasten, schmecken) die Umwelt bewusster wahrzunehmen und eigene Erfahrungen zu vertiefen.

Die Anregung der Sinne ist Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Kinder.

Im Jahresrhythmus gibt es verschiedene Feste, die wir mit den Kindern aufgreifen, vorbereiten und durchführen.

Feiern heißt: Freude haben, miteinander etwas Schönes tun, die Gemeinschaft erleben.

Es ist eine konkrete Planung erforderlich, die jedoch nicht als starres Prinzip missverstanden werden darf, sondern für aktuelle Anlässe der Kinder und nicht Vorhersehbares offen sein muss.

Erziehungsrezepte sind in der Regel wenig brauchbar
Stattdessen ist ein Nachdenken über Regeln und Normen gefragt, um Erkenntnis und Einsicht zu ermöglichen.

Das Leben aber fließt, unentwegt verändert es sich,
und damit ändern sich auch die pädagogischen Bedürfnisse und Notwendigkeiten, aber auch die pädagogischen Möglichkeiten.

(Margarete Schörl)

 

- das Kind da abholen, wo es steht

- das Kind Entscheidungen treffen lassen, ihm immer mehr zutrauen

- auf seine Wünsche eingehen

- ihm meine ungeteilte Aufmerksamkeit widmen

- seine Entwicklung im Blick haben und sie verfolgen

- den Alltag des Kindes nach seinen Interessen und Bedürfnissen gestalten

- ein offenes Ohr für Kinder haben, zuhören können

- ermutigen und bestätigen, verstärken

- Stärken und Schwächen akzeptieren und zulassen

- ernst nehmen

- vertrauen

- Erlebnisräume schaffen und begleiten

- es zu seinem Thema, seinem Spiel kommen lassen.

(Hebenstreit/Regel/ Wieland)

Bedeutung des Spiels

Das Spiel ist die Sprache des Kindes

Man kann hier davon sprechen, dass das Kind der Umwelt seine Wünsche, seine Bedürfnisse und seine Erlebnisse mitteilt. Es verarbeitet seine Eindrücke, indem es sich geeignete Materialien nimmt und damit aktiv wird. So bringt es durch das Spiel seine innere und äußere Welt zum Ausdruck.

 

Das Spiel ist handelnde Auseinandersetzung mit der Umwelt
Das Kind zieht durch die aktive Auseinandersetzung mit seiner Umwelt für sich wichtige Informationen, die für die geistige und sprachliche Entwicklung von großer Bedeutung sind.

Nur durch das aktive Greifen kann das Kind begreifen und nur durch das Fassen kann das Kind Zusammenhänge erfassen.

 

Das Spiel hat einen therapeutischen Wert

Kinder verarbeiten im Spiel belastende Erlebnisse und bringen ihre Probleme und Ängste zum Ausdruck. Das Spiel hat heilende Kräfte. Das Spiel ist nicht die einzige Grundausdrucksform. Es gibt noch 5 weitere Primärausdrucksformen. (siehe Beobachtung, Planung, Reflektion)

 

Das freie Spiel

Um der Bedeutung des kindlichen Spiels gerecht zu werden, ist das 'Freie Spiel' Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Das Kind kann Tätigkeit und Material frei wählen, es entscheidet, ob es allein oder mit einem frei gewählten Partner (bzw. einer Gruppe) spielt. Auch die Entscheidung über Ort und Dauer des Spiels liegt beim Kind. Daneben bietet das 'Freispiel' die Gelegenheit, das Kind 'freizulassen', d.h., es ist ihm auch die Freiheit zum 'Nichtstun' zu gewähren; wenn es ihm ein Bedürfnis ist, nur da zu sitzen, soll der Erzieher keine Ansprüche an das Kind stellen.

Im Spiel ist das Kind mit all seinen Fähigkeiten aktiv. Es muss sich konzentrieren, es beobachtet die Wirkung seines Handelns, es muss Zusammenhänge entdecken, es erlebt sich im Miteinander mit anderen Kindern.

Ein sinnloses Spiel gibt es nicht!
Es hat immer eine wichtige Funktion, für die körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung!

 

Das freie Spiel ist wichtig für die Entwicklung der Selbstkompetenz

Das Kind lernt im Spiel den eigenen Körper und damit sich selber kennen. Es setzt sich mit seinen körperlichen Fähigkeiten auseinander und entwickelt ein Bild seines eigenen „Ich". Es wird aktiv und hinterlässt Spuren.

Eine intensive Körperwahrnehmung und ein positives Selbstwertgefühl sind Voraussetzungen für die Entwicklung des sozialen, emotionalen und kognitiven Bewusstseins.

Es gibt 5 verschiedene Merkmale, die einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Selbstwertgefühls haben:

  • optimales Verhältnis zwischen dem 'Ich' und dem 'Ich-Ideal',
    das heißt: ich sollte meine Wunschvorstellung (Ideale) nur so hoch stecken, dass ich sie selbst erreichen kann (Erfolgserlebnis).
  • Übereinstimmung mit dem Gewissen,
    das heißt: dass ich meine persönlichen Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse mit meinem Gewissen in Einklang bringe!
    Ein Beispiel: ein Kind wird von 2 Freunden (A+B) gefragt, mit wem es lieber spielen möchte. Das Kind muss nun seinen Wunsch (ich möchte mit Freund A spielen) mit seinem Gewissen (dann wird Freund B traurig sein) abwägen und für sich eine Entscheidung treffen.
  • Stolz bedeutet Selbstanerkennung der eigenen Leistung,
    das heißt: ich muss lernen mich selbst zu loben 'das habe ich wirklich gut gemacht.' Eigenlob stinkt nicht!
  • Wertschätzung als Person,
    das heißt: ich darf für mich das Gefühl erleben, dass ich einmalig und wichtig bin.
  • Körperwahrnehmung,
    das heißt: sich in seiner Haut wohlfühlen, es ist gut und wichtig, meinen Körper zu lieben. Ich darf Gefühle erleben und genießen.

Das freie Spiel hat eine zentrale Bedeutung für die geistige Entwicklung des Kindes (Sachkompetenz)

 

Im freien Spielen ist der Ursprung echten begrifflichen Denkens zu sehen. Dadurch, dass das Kind die Gegenstände bewegt, berührt, arrangiert, sortiert usw. lernt es, Ähnlichkeiten zu bemerken, kann sie unterscheiden und Vergleiche anstellen.

Lerninhalt und Lernbedürfnis stehen in einer besseren 'Passung', wenn das Kind im freien Spiel in seinem eigenen „kognitiven Stil" Erfahrungen machen und seine geistigen Fähigkeiten weiterentwickeln kann.

Der Wiederholung kommt eine wesentliche Bedeutung zu, weil das Kind dabei von sich aus Lernerfahrungen vertieft und festigt. Selbst die für uns Erwachsenen monoton erscheinende wiederkehrende Tätigkeit (z.B. Bausteine aufeinander legen, Kritzeleien aufs Blatt bringen, im Sand matschen, Kleisterarbeiten) ist kindliches Spiel!

 

Wiederholungen geben Sicherheit und Sicherheit gibt den Kindern Mut, den nächsten Schritt zu tun.

 

Neugierde ist die Voraussetzung des Lernens

 

Kinder sind von Natur aus neugierig, wissensdurstig und lernbereit. Hierbei sind nicht unsere Vorstellungen und Fähigkeiten entscheidend, sondern die der Kinder.

Wenn sich dagegen Kinder Hilfe von Erwachsenen oder anderer Kinder für die Erweiterung ihrer Kenntnisse und für die Bewältigung neuer Fähigkeiten holen, ist das eine andere Sache, als wenn sie das Lernen in vorgefertigten Strukturen von den Erwachsenen annehmen müssen.

 

Das freie Spiel ist von Bedeutung für den Aufbau der sozialen Beziehungen des Kindes (Sozialkompetenz)

Sozialkompetenz bedeutet andere Menschen und sich selbst in Beziehung setzen und in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen. Voraussetzung hierfür ist eine positive emotionale Entwicklung (ein starkes Selbstwertgefühl)!

Erst wenn ein Kind mit sich umgehen kann, kann es auch mit kleinen und großen „Menschen" umgehen. Wenn ich glücklich bin kann ich auch glücklich mit anderen umgehen.

 

Im Spiel lernen

Im Spiel mit anderen (stärkeren, schwächeren, größeren, kleineren Menschen) lernen die Kinder zum Beispiel:

- auf andere zuzugehen und sich von anderen zu lösen

- Kontakte zu suchen und Kontakte abzubrechen

- offen zu sein gegenüber anderen Menschen und Bedürfnissen und Grenzen zu setzen

- gemeinsame Absprachen zu treffen und seinen eigenen Willen durchzusetzen

- Kompromisse einzugehen und Kompromisslos zu sein

- eigene Bedürfnisse zurückzustellen und eigene Bedürfnisse zu äußern

- Rücksicht auf andere zu nehmen und rücksichtslos sein zu können

 

Kinder sollen mehr spielen,

als viele es heute genügend tun.

Denn wenn man genügend spielt, so lange man klein ist,

dann trägt man Schätze mit sich herum,

aus denen man später sein Leben lang schöpfen kann.

Was auch geschieht, was man auch erlebt,

man hat diese Welt in seinem Inneren,

an die man sich halten kann.

(Astrid Lindgren)

 

'Das Kind' - Mittelpunkt unserer Arbeit


Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit! Unser Ziel ist es, dem Kind zu vermitteln, dass es wichtig ist und akzeptiert wird.

Nur dann ist es in der Lage, sich weiterzuentwickeln und sein Selbstbewusstsein zu stärken. Nur wenn ein Kind genügend Geborgenheit erfährt, wächst seine Lebensfreude. Für die Entwicklung der Kinder in den ersten 4 Lebensjahren ist die Befriedigung ihrer 16 Grundbedürfnisse von großer Bedeutung.


16 seelische Grundbedürfnisse

  • Zeit
  • Ruhe
  • Liebe
  • Vertrauen
  • sich verstanden fühlen
  • Sicherheit – Bewegung
  • Intimität (Rückzugsmöglichkeiten)
  • Mitspracherecht
  • Erfahrungsräume
  • Gefühle fühlen
  • Akzeptanz von Körper, Geist und Seele
  • Gewaltfreiheit
  • Neugierde
  • Optimismus
  • Respekt
  • Wertschätzung (Achtung)

 

Den Kindern 'Raum' geben

 

Wir sehen es als unsere Aufgabe, diesen Bedürfnissen im Kindergarten „Raum“ zu geben und auf sie einzugehen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich das Kind sicher fühlt, frei spielen kann, viele positive Erfahrungen macht und somit täglich mit Spannung und Neugier in den Kindergarten kommt.

Es ist uns wichtig, den Kindern das Gefühl von Vertrauen und der gegenseitigen Akzeptanz zu geben. Wir möchten zu den Kindern ein partnerschaftliches Verhältnis aufbauen, in dem wir in jedem Kind eine eigenständige Persönlichkeit sehen. In der Gruppe sind wir Beobachter, Helfer und Mitspieler. Wir nehmen die Gefühle der Kinder ernst, teilen mit ihnen Freude und Ängste, Wut und Trauer (die 4 Grundgefühle).

 

Entstehende Konflikte sollen die Kinder weitgehend selber regeln; gegebenenfalls bieten wir Lösungsmöglichkeiten an. Wir stellen den Kindern einen größtmöglichen Freiraum zur Verfügung, dessen Grenzen sie durch ihre Fähigkeiten, die der anderen Kinder und im Zweifelsfall auch von uns kennen lernen.

 

Für das Zusammenleben in unserer Einrichtung sind bestimmte Regeln notwendig, die von uns allen eingehalten werden müssen.

 

Beobachtung / Planung / Reflektion der Gesamtgruppe

Um unsere pädagogische Arbeit planen zu können, müssen wir zuerst die Gruppensituation / Spielsituation beobachten. Unsere Aufgabe ist es, den Erzählwert der Ausdrucksformen zu verstehen.

 

Die 6 Ausdrucksformen des Kindes

  • das Spiel
  • die Bewegung (Motorik)
  • die Sprache / das Sprechen
  • das Malen / das Zeichnen
  • das Verhalten
  • die Träume

Dadurch erfahren wir z.B.:

- Was interessiert die Kinder?

- Was belastet sie?

- Welche Bedürfnisse haben sie?

- Welche Ängste tragen sie in sich?

- Was kann das Kind?

- Wo braucht es Unterstützung /Anregung?

 

Hiernach richten wir Erzieherinnen die praktisch, pädagogische Arbeit aus und bieten entsprechende Angebote und Aktivitäten an.

Aus diesem Grund sind die Planungen in den einzelnen Gruppen individuell.

Wir gestalten unsere Räumlichkeiten so, dass die Kinder ihrem Spiel intensiv nachgehen und alle darin enthaltenen Erfahrungsmöglichkeiten erleben und erfassen können. Hierbei spielt auch das Materialangebot eine äußerst wichtige Rolle, um die Neugierde und somit den Wissensdurst zu befriedigen.

 

Reflektionen sind unersätzlich

In unserer täglichen Arbeit sind Reflektionen unersätzlich. Wir beobachten das Spiel und Verhalten der Kinder und sind somit immer auf der Suche nach Verbesserung, denn wir verstehen uns selbst als ständig 'Lernende'.

- Wir stellen uns z.B. die Frage:

- Was wollten wir erreichen?

- Was haben wir bewirkt?

- Haben die Kinder intensiv gespielt?

- Welche Materialien haben die Kinder in ihr Spiel einbezogen?

- Waren die Impulse ausreichend?

- Waren die Kinder über-/ unterfordert?

Beobachtungen

Die beobachtende Wahrnehmung ist Grundlage und ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

 

Hierbei geht es uns um die gezielte Beobachtung jedes einzelnen Kindes, gerichtet auf seine Möglichkeiten und auf die individuelle Vielfalt seiner Handlungen.

So sehen wir, in welchem Entwicklungsschritt sich das Kind befindet und können sein Verhalten besser verstehen und darauf eingehen.

Da die Entwicklung bei jedem Kind anders verläuft, ist es unsere Aufgabe, jedes Kind da abzuholen, wo es steht. Es ist uns wichtig, Zugang zum Kind zu finden und ihm Unterstützung zu geben, die eigenen Kräfte und Stärken zu entdecken, uns seine Schwächen bewusst zu machen und gezielt mit dem Kind zu arbeiten. Umso mehr gilt dies für Kinder, die Schwierigkeiten in einzelnen Entwicklungsbereichen aufzeigen und einer intensiveren Förderung bedürfen.

 

Nicht gegen den Fehler,

sondern für das Fehlende.

(Paul Moor)

 

Beispiel

Hat ein Kind Schwierigkeiten im feinmotorischen Bereich (Schneiden, Malen, Einfädeln usw.) ist es für das Kind wichtig, bei den Vorstufen dieser Fähigkeiten anzusetzen und diese erfahren zu lassen. Es braucht vielfältige Möglichkeiten seinen Körper, insbesondere die Hände wahrzunehmen, z.B. durch formbare Materialien wie Knete, Ton, Kleister, Fingerfarbe usw. Erst dann kann es lernen, Bewegungen mit der Hand (z.B. schneiden, malen) differenzierter auszuführen.

 

Das Kind wird ermutigt

Hierin sehen wir einen Grundstein dafür, dass das Kind ermutigt und sein Selbstbewusstsein gefestigt wird. Wir möchten dem Kind Vertrauen schenken und ihm Sicherheit und Kraft geben.

Um Verhaltensweisen und Entwicklungsschritte frühzeitig zu bemerken, nicht zu übersehen und (gegebenenfalls) Hilfe anzubieten, halten wir diese mit unterschiedlichen Verfahren schriftlich fest:

 

  • Beobachtungen in offenen Alltagssituationen
    z.B. Freispiel: Welche Spielbereiche, -Materialien und -Partner wählt ein Kind aus? Wie verhält sich das Kind in der Gruppe?
  • Beobachtungen in strukturierten Situationen
    z.B. didaktische Spiele, gezielte Angebote
  • Beobachtungen an Hand freier Aufzeichnungen
    z.B. erste Eindrücke im Kindergarten, Eingewöhnung, Konfliktsituationen ...
  • Beobachtungen an Hand festgelegter Beobachtungskriterien
    z.B. Sprache, Fein- und Grobmotorik

 
Entwicklungsbogen gibt differenzierte Auskunft

 

Diese Beobachtungen fließen in einen individuellen Entwicklungsbogen mit ein, der über das Kind differenziert Auskunft gibt.

Diese Entwicklungsbögen beinhalten altersentsprechend folgende Bereiche wie z.B. emotionale, psychische, soziale, motorische, kognitive, sprachliche Aspekte.

Unterstützend wendet der Kindergarten Regenbogen verschiedene Screening- und Testverfahren an.

Dazu gehören:
- das Bielefelder Sreening (sieh BISC)

 - Entwicklungsübersicht nach Kiphard

- Münchner Entwicklungsdiagnostik/ -gitter

- Motorik-Test (MOT) für 4-6jährige Kinder

(Dieser standartisierte Test leistet uns einen Beitrag zur objektiven und frühzeitigen Erfassung der motorischen Entwicklung.)

 

Durch diese beobachtende Begleitung können wir uns im Gespräch mit den Eltern über die Entwicklung ihrer Kinder austauschen, sie informieren und beraten.

Mit dem Einverständnis der Eltern können diese Beobachtungsbögen und –protokolle Grundlagen für Gespräche mit der Schule, Ärzten, Therapeuten bilden und Entscheidungshilfe für Fördermaßnahmen bieten.

Beginn der Kindergartenzeit

Der Anfang des Kindergartenjahres ist für alle Kinder und Eltern der Gruppe eine besonders sensible Zeit

 

Die gesamte Kindergruppe muss sich nach den Neuaufnahmen an die veränderte Gruppensituation gewöhnen.

Für die neuen Kinder bedeutet der Besuch des Kindergartens nach wie vor die erste dauerhafte Teilnahme an einer außerfamiliären sozialen Gemeinschaft. Da in dieser Zeit sehr viele neue Eindrücke auf die Kinder einwirken, haben sie die Möglichkeit, sich an den Spielnachmittagen mit dem Gruppenraum vertraut zu machen und erste Kontakte zu den Kindern der neuen Gruppe und ihren Erzieherinnen aufzunehmen. Dies ist die Basis für eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Kind und Erzieher. Für die Kinder ist es besonders wichtig, dass Einrichtung und Eltern keine voneinander getrennten Teile ihrer Lebenswelt sind, sondern eng miteinander in Verbindung stehen. Nur so kann der Eintritt in den Kindergarten für alle gelingen.

Die veränderte Gruppensituation bedeutet für die älteren Kinder eine Umorientierung. Sie helfen, die neuen Kinder in die Gruppe zu integrieren und machen wichtige Erfahrungen für ihre soziale Kompetenz.

Letztes Kindergartenjahr

Pfiffikuskinder im Kindergarten Regenbogen + Treffpunktkinder im Kindergarten Traumland

 

Die Kinder, die das letzte Jahr den Kindergarten besuchen, werden im Regenbogen Kindergarten Pfiffikuskinder, im Traumland Kindergarten Treffpunktkinder genannt.

Einmal wöchentlich treffen sie sich gruppenintern vormittags, um an gezielten Angeboten in verschiedenen Bildungsbereichen teilzunehmen.

Entwicklung fördern und unterstützen

In dieser Kleingruppe können wir die Entwicklung der Kinder intensiver in folgenden Bereichen fördern und unterstützen:

Visuelle Fähigkeiten

Wie genau und sicher nimmt das Kind bestimmte Formen, Grund- und Mischfarben wahr?

Beispiele:

- didaktische Spiele,

- Spiele mit dem Farb- und Formenwürfel,

- Zuordnungsspiele,

- Farb- und Formenmemorie

Kann es sich auf Bildausschnitte konzentrieren?

Beispiele:

- Bilderbuchbetrachtungen,

- Diareihen,

- Bilder mit Handlungsabläufen, die von den Kindern in die richtige Reihenfolge gebracht werden sollen,

- Entdeckungs- und Wahrnehmungsspiele

 

Motorische Fertigkeiten

Kann das Kind grobe und feine Bewegungsabläufe sicher ausführen?

Beispiele zur Förderung der Feinmotorik:

- die richtige Handhabung und der sachgerechte Umgang mit verschiedenen Materialien: Schere, Klebe, Nadel und Faden, Werkzeug usw.

Beispiele zur Förderung der Grobmotorik:

- bewusste Kontrolle eigener Handlungsabläufe, z.B. bei Übungen an der Sprossenwand,

- gezielte Reaktionsfähigkeit, z.B. beim Balancieren auf einer schrägen Ebene,

- Geschicklichkeitsspiele, z.B. Ball zuwerfen und fangen,

- Koordinationsspiel, z.B. Hampelmann

 

Auditiv-sprachliche Fähigkeiten

Wie genau nimmt das Kind Sprache wahr?

Kann es ähnlich klingende Laute unterscheiden, z.B. / m / und /n /?

Beispiele:

- Reimen,

- den Vornamen erkennen und schreiben können,

- Silben klatschen,

- Geschichten und Gedichte in Versform,

- Liedeinführungen wie: Auf der Mauer, auf der Lauer

 

die Funktion des Gedächtnisses

Kann sich das Kind schnell etwas merken?

Verfügt das Kind über Wissen, das es vor langer Zeit eingespeichert hat?

Beispiele:

- Erlebnisse in zeitlich richtiger Reihenfolge wiedergeben können,

- Geschichten und Bilderbuchbetrachtungen inhaltlich richtig nacherzählen können,

- Kimspiele mit unterschiedlichen Materialien

 

Bielefelder Screening und Förderprogramm 'Hören, Lauschen, Lernen'
Seit November 2001 führen wir das Bielefelder Screening und das Förderprogramm „Hören, Lauschen, Lernen" (HLL) der Universität Würzburg durch.

Beim Lesen- und Schreibenlernen handelt es sich um sehr komplexe Prozesse, die sich nur bei einer intakten sensorischen Verarbeitung der durch die Sinnesorgane aufgenommenen Informationen erlernen lassen.

Ohne Zugang von Lauten unserer Sprache kann kein Kind das Lesen- und Schreibenlernen erfolgreich absolvieren. Aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Kinder, die nicht mit einem angemessenen Sprachentwicklungsstand eingeschult werden, sehr wahrscheinlich Probleme beim Lesen- und Schreibenlernen bekommen, die sich auf die gesamte Entwicklung der Kinder negativ auswirken können. Mit dem in unserer Einrichtung durchgeführtem Training kann vielen dieser Kinder geholfen werden.

 

Test vor der Einschulung

 

Zehn Monate vor der Einschulung machen wir mit den Kindern einen Test, der von der Bielefelder Universität entwickelt wurde. Der Test ist exakt auf diese Altersgruppe zugeschnitten und unterteilt sich in die Bereiche „Phonologische Bewusstheit, Aufmerksamkeit und Gedächtnis".

Phonologische Bewusstheit ist die Fähigkeit der Kinder, die Lautstruktur der gesprochenen Sprache zu erkennen, also beispielsweise Silben, Reime oder sogar einzelne Laute (Phoneme z.B. Schuh = Sch-U) in Wörtern herauszuhören.

Mit Hilfe dieses Tests werden frühzeitig Lese- und Rechschreibschwächen festgestellt. Sind Kinder betroffen, setzt das Präventionsprogramm ein, wobei 20 Wochen lang täglich 10-15 Minuten mit diesen Kindern spielerisch bestimmte Fertigkeiten geübt werden. Die Spiele befassen sich mit sechs verschiedenen Bereichen, die inhaltlich aufeinander aufbauen:

- Lautspiele

- Reime

- Sätze und Wörter

- Silben

- Anlaute

- Phoneme

Hier handelt es sich nicht um eine Vorverlagerung schulischer Inhalte in den Kindergarten, sondern die Kinder üben spielerisch die Vorläuferfertigkeiten des Lesens und Schreibens.

 

Themenprojekte

 

In Projekten, die sowohl vormittags als auch nachmittags stattfinden, erarbeiten wir die Themen: Polizei (Verkehrserziehung), Feuerwehr, Zahnarzt, Sparkasse, Bauernhof usw. Durch Spiele, Gespräche, bildnerisches Gestalten, Lieder, Bilderbücher, Ausflüge u.v.m. werden diese Bereiche vertieft. Die Inhalte und Ziele dieser Angebote werden schriftlich an der Gruppenpinnwand für die Eltern zusammengefasst.

 

Kinder sind– ebenso wie Dichter, Musiker und Naturwissenschaftler –

eifrige Forscher und Gestalter.

Sie besitzen die Kunst des Forschens

und sind sehr empfänglich für den Genuss,

den das Erstaunen bereitet.

(Loris Malaguzzi, Italienischer Pädagoge)

 

Ältere lernen auch von Jüngeren


Auch jüngere Kinder in der Kindergartengruppe tragen dazu bei, dass die Pfiffikuskinder noch etwas lernen. Durch sprachliche Erklärungen und praktisches Helfen lernen ältere Kinder, bereits erworbene Fähigkeiten anzuwenden, Kenntnisse und Wissen zu vertiefen und Bekanntes neu zu überdenken. Dadurch wird die Kommunikationsfähigkeit der älteren Kinder gefördert. Sie erweitern ihre Kenntnisse, Fähigkeiten, Leistungen, und ihr Selbstwertgefühl wird gestärkt.

 

Tagesausflug


Gegen Ende des letzten Kindergartenjahres planen wir mit allen Pfiffikuskindern einen Tagesausflug, der z.B. ins biologische Zentrum, zum Erfahrungsfeld der Sinne, zur Freilichtbühne, zum naturkundlichen Museum, … geht.

 

Abschlussveranstaltung mit Familie


Als Abschlussveranstaltung für alle Pfiffikuskinder, deren Eltern und Geschwister findet jedes Jahr eine Feier mit anschließender Übernachtung für die Entlasskinder statt.