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Bewegungsfest 2016

KiTa Regenbogen

Ruhr Nachrichten vom 01.03.16

RN-Foto Keck

Sa, 27.02.16  - Turnhalle der Grundschule
Zunge raus beim Gruppentanz

Ruhr Nachrichten vom 01.03.16

40 Paar bunte Turnschuhe und Stoppersocken tippeln, hüpfen und laufen über den Hallenboden. Die Hauptakteure des Bewegungsfestes im Kindergarten Regenbogen: Kinder zwischen zwei und sechs Jahren. Sie haben Geschwister und Eltern mitgebracht - und probieren mit ihnen viele Stationen aus.

 

 

Das Fest gehört zum Konzept des Kindergartens, der seit 2007 offiziell als „Bewegungskindergarten“ zertifiziert ist. Dafür musste sich das ganze Team weiterbilden: Was das inhaltlich bedeutet, hat Leiterin Andrea Willwersch am Samstag erklärt: „Wir wollen erreichen, dass die Kinder Bewegung vielfältig lernen. Dabei lernen sie Sprache und Soziales gleich mit. Heute spielen die Kinder ganz frei je nach Fähigkeiten und Interessen und die Eltern unterstützen sie dabei.“

 

Das Programm ist fachlich fundiert, der Kindergarten arbeitet mit dem SuS Olfen zusammen, die Zertifizierung lief über den Landessportbund.

 

Viele Stationen

Dass das nicht nur toll klingt, sondern auch bei den Kindern gut ankommt, versicherte Ben (5) aus der Mäusegruppe: Das Fest findet er ‚cooler‘ als einen normalen Tag im Kindergarten, man könne das ruhig öfter machen. Auf die Frage, welche Station denn am meisten Spaß gemacht habe, wusste die zweijährige Nele die Antwort: „Alles ist am besten!“

 

„Alles“ - das waren zum Beispiel folgende Stationen: Ringe mit untergelegten Matten, eine Mattenrutsche mit Flatterband, ein wackeliger Seilpfad zwischen den Stangen eines Barrens, ein runder Krabbel-Tunnel mit Lichterkette oder eine große Kastentreppe mit großer Matte für den Absprung. Die Stationen waren in der Turnhalle der Grundschule aufgebaut.

 

Stolze Eltern

 

Die Kinder rannten umher, waren auch mal albern, an den Geräten selbst aber waren sie ruhig und konzentriert. Bei den Eltern der Kinder sah man oft ein stolzes Gesicht, wenn, die jungen Sportler ganz selbstständig ihren Pfad entlang kletterten.

 

Für den Abschluss hatten sich die Leiterin und ihr Team am Samstag etwas ausgedacht. Im großen Kreis tanzten die Kinder. Doch der Tanz hatte ganz spezielle Elemente. Es hieß nacheinander: „Fäuste machen, Daumen hoch, Po nach hinten, Kopf nach oben und Zunge raus!“ Ein genialer Anblick.


Johanna Keck