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Musikalische Früherziehung

singen, spielen, tanzen, musizieren

RN-Foto Pflips

Ruhr Nachrichten vom 17.06.14
Das alte Volkslied ist beliebter denn je. Zumindest in der Zeit, in der Brigitte Weiß mit Kindern aus der DRK-Kindertagesstätte Regenbogen singt, spielt, tanzt und musiziert. Sie kümmert sich dort um musikalische Früherziehung. „Wenn ich die Kinder frage, ob wir was Modernes oder Volkslieder hören wollen, dann stehen die alten Lieder ganz vorne“, berichtet die Musikpädagogin.

Und so finden sich in den Mappen, die die Kinder am Ende der Einheit ausgehändigt bekommen, auch Lieder wie „Wer will fleißige Handwerker sehen“ oder „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“.

„Der gleichmäßige Takt und die einfache Melodie helfen mit, den Rhythmus zu erkennen und mitzusingen“, sagt sie weiter. In jeder Kurseinheit gibt es ein anderes Lied.

Forscherdrang

„Wir probieren alles aus“, erklärte Weiß. Die Stimme, die Atmung, das Körpergefühl, der Rhythmus - alles wird spielerisch erforscht. Dabei kommen die Kinder immer wieder auf eigene Ideen. „Das bereichert mich sehr“, so Weiß. Wenn sie am Klavier sitzt, stehen die Kinder um sie herum. Beim Tanzen oder bei den Kreisspielen ist Brigitte Weiß mitten unter ihnen und macht alle Bewegungen vor und mit.

Eine ansehnliche Sammlung verschiedener Instrumente steht den kleinen Teilnehmern zur Verfügung. Rassel-Eier, verschiedene Rhythmusinstrumente, Flöten, Trommeln probieren die Kindergartenkinder aus. Ruhige Einheiten wechseln immer mit solchen mit viel Bewegung ab. Doch alles hört auf das Kommando von Brigitte Weiß.

Auch für U3-Kinder

Je nach Altersgruppe gibt es verschiedene Anforderungen. „Demnächst wollen wir auch die U3-Kinder aufnehmen und sanft an die Musik heranführen“, kündigte sie an. Wie beliebt ihre Kurse sind, zeigen die Anmeldungen.

Es ist bereits der zwölfte Kurs, den sie an diesem Tag abschließt. Die Vorschulkinder verlassen den Kindergarten mit Liedern und Geschichten. Für Luis, Kim, Justus, Jana, Jonah, Konstantin, Jule und Carlotta hieß es am Freitag Abschied nehmen. Und wenn dann eines der Kinder später mal im Chor singt oder ein Instrument erlernt, dann ist das für Brigitte Weiß die Bestätigung: „Es ist doch was hängen geblieben“.

aps