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U3-Ausbau

DRK-Kindertageseinrichtung Regenbogen

Teil 1: Schlafsaal 1 (vorderer Bauabschnitt im Eingangsbereich)

Teil 2: Schlafsaal 2 (hinterer Bauabschnitt)

 

Platz für 18 Kinder unter drei Jahren

RN-Foto Petersohn

Ruhr Nachrichten vom 12.03.13

Ein großer Essbereich? Ruheräume? Jule und Justus schauen auf die Baustelle und rätseln. Sie können sich nicht einigen, was der Anbau am Kindergarten Regenbogen bieten wird. Nur eines weiß Justus ganz genau: „Wir brauchen Platz, damit die Babys schlafen können."

Bis zum Sommer erweitert das Deutsche Rote Kreuz die Räume seiner Tageseinrichtung am Föhrenbrink. Die Anbauten an zwei Gebäudeteilen sollen auf die Bedürfnisse von Kindern unter drei Jahren zugeschnitten sein. 18 von ihnen nimmt der Kindergarten zum l. August auf - und knüpft an Erfahrungen an, die er seit Jahren gesammelt hat. „Wir betreuen seit langem Kinder zwischen zwei und drei Jahren", sagt Kita-Leiterin Anne Vedder. Winzig kleine Stühle und altersgerechtes Spielzeug habe das Rote Kreuz zunächst in Eigenregie für eine überschaubare Gruppe von Kindern angeschafft. Mit den neuen Schlaf- und Pflegeräumen biete die Einrichtung in Zukunft auch für Säuglinge optimale Bedingungen.

 

Mehr Aufwand

Das Team aus 13 Erzieherinnen habe sich in Fortbildungen vor allem auf den erhöhten pflegerischen Aufwand vorbereitet, berichtet DRK-Geschäftsführer Lothar Schulte-Rummel. „Zwei unserer Mitarbeiterinnen haben sogar vorher als Kinder-Pflegerinnen gearbeitet." Genauso wichtig seien aber auch die Grundlagen der Kleinkindpädagogik von Emmi Pikler. „Es geht darum, Kinder liebevoll und behutsam zu erziehen, ihnen Freiraum für die Entwicklung zu geben:" Ein

Überangebot an Spielzeug sei dabei wenig zielführend.

 

Größerer Essbereich

Mit der Erweiterung vergrößert sich auch der Essbereich des DRK-Kindergartens. Zwei Hauswirtschaftskräfte bringen dort jeden Mittag ein warmes Essen für rund 50 Kinder auf den Tisch - eine Gruppe, die in Zukunft sicher weiter wachsen werde, meint Lothar Schulte-Rummel. Immer mehr Eltern wünschten sich noch umfassendere Betreuungsangebote. „Ich gehe davon aus, dass wir irgendwann Supermarkt-Öffnungszeiten haben."

 

Auf der Baustelle müsse jetzt alles schnell gehen: Bis zum 31. Mai sollen die neuen Gebäudeteile fertig zum Einräumen sein.

 

Anne.Petersohn@ruhrnachrichten.de

 

Kapazität und Kosten

  • Derzeit besuchen 86 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren den Kindergarten Regenbogen, 13 von ihnen sind zwischen zwei und drei Jahren alt.
    An der Grundstruktur der Einrichtung mit ihren vier Gruppen wird sich auch mit der Aufstockung der U3-Plätze im Sommer nichts ändern.
  • Die Kosten für den Anbau betragen etwa 360 000 Euro. Sie werden durch Fördermittel des Landes getragen.