Sie sind hier: Start Kitas - Traumland - Blitzlicht - 1/2013

1/2013

KiTa-Zeitung 'Blitzlicht'

Von der Integration zur Inklusion

Ein Gewinn für alle!

 

Unsere Kindertageseinrichtung Traumland arbeitet seit März 1999 integrativ. Somit können wir auf eine 14-jährige Erfahrung mit der gemeinsamen Bildung und Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung zurückblicken.

 

Im pädagogischen Alltag ist die gemeinsame Erziehung für alle Beteiligten zur Selbstverständlichkeit geworden.

 

Der nachfolgende Bericht zeigt auf, welche Chancen sich für Kindertageseinrichtungen eröffnen können, die sich auf den Weg, von der Integration zur Inklusion, machen.

 

Warum ist das Thema Inklusion so aktuell?


Die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, ist im März 2009 auch in Deutschland in Kraft getreten. Für das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen relevant sind in der UN-Konvention insbesondere Artikel 7 „Kinder mit Behinderungen“ und Artikel 24 „Bildung“, der das Recht auf Bildung für alle Kinder in inklusiven Einrichtungen festhält. Damit ist Deutschland die Verpflichtung eingegangen, ein inklusives Bildungssystem einzurichten, das allen Kindern soziale Teilhabe und Chancengleichheit ermöglicht.

 

Was bedeutet Inklusion?


Der Integrationsbegriff hat in der Pädagogik einen hohen Bekanntheitsgrad und bedeutet die „Wiederherstellung eines Ganzen“. Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtung soll Kinder in ihren jeweils individuellen Bedürfnissen und Stärken nicht ausgrenzen, sondern einschließen - inklusiv sein.

 

Der Begriff der Inklusion unterscheidet sich vom Begriff der Integration insofern, dass es bei der Integration immer noch darum geht, Unterschiede wahrzunehmen und Getrenntes wieder einzugliedern. Inklusion will hingegen den individuellen Bedürfnissen aller Menschen Rechnung tragen, unabhängig von individuellen Stärken und Schwächen.

 

Eine inklusive Pädagogik und damit eine Pädagogik der Vielfalt bedeutet, Kitas mit Leben zu füllen und allen Kindern den Zugang zu Bildungsangeboten zu ermöglichen. Sie müssen so ausgestattet werden, dass sie kein Kind aussondern.

 

In Gruppen mit Kindern, welche unterschiedlichste Interessen, Stärken und Sichtweisen haben, kann Inklusion zu einem für alle bereichernden und gewinnbringenden Lernprozess werden.

 

Zugleich erkennen die Kinder, dass sie zusammen mehr erreichen, als jeder allein und dass jedes Kind etwas zur Gemeinschaft beitragen kann. Auf diese Weise lernen alle Kinder frühzeitig, sich selbst und andere in ihrer Individualität zu achten und zu akzeptieren. Durch die Motivation zum gemeinsamen Spiel können die Leistungsbereitschaft sowie die Selbstwirksamkeit aller Kinder, als bedeutsamer Teil der Gruppe, gestärkt werden.

 

Inklusion beginnt in den Köpfen – der Weg ist das Ziel


Inklusives Denken bedeutet, die eigenen Maßstäbe und Sichtweisen immer wieder bewusst zurückzunehmen, in die Welt des Kindes einzutauchen und seinen Blick einzunehmen.

 

Inklusion gelingt dann, wenn Bildungsangebote für alle Kinder zugänglich sind und die individuellen Bedürfnisse und Interessen aller Kinder berücksichtigt werden. Darüber hinaus zeigt sich gelungene Inklusion vor allem darin, dass bedeutungsvolle soziale Beziehungen zwischen allen Kindern mit und ohne Behinderung möglich sind und nach Bedarf unterstützt werden. Alle Kinder können selber darüber bestimmen, mit wem sie interagieren oder befreundet sein möchten.

 

Die pädagogischen Fachkräfte tragen dazu bei, die soziale Teilhabe aller Kinder zu unterstützen und sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken. Dies gelingt durch eine wertschätzende Lernatmosphäre, in der das Verständnis für die individuellen Stärken und Schwächen in der Gruppe gefördert und Verschiedenartigkeit als Bereicherung der Gruppe wahrgenommen wird.

 

Fazit

  • Inklusion ist kein neues Modewort und ersetzt auch nicht den Begriff der Integration.
  • Inklusion ist die Fortführung der Integration und setzt an integrativen Denk-, Handlungs- und Organisationsstrukturen an.
  • Inklusion ist kein Zielzustand, sondern ein fortlaufender und offener Prozess, an welchem die Familie, das pädagogische Team und die Spezialisten der externen Fachdienste gemeinsam beteiligt sind.
  • Ziel dieses Prozesses zur Inklusion ist es, Barrieren für die gemeinsame Bildung, Erziehung und Betreuung aller Kinder zu erkennen und abzubauen.

 

„Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit.“

F. Hundertwasser

 

Ihr Kindergartenteam Traumland

 

Pädagogische Zusammenarbeit

 

Der positive Blick

Orientierung am pädagogischen Ansatz Early Excellence

 

Jedes Kind ist reich an Potential, stark, kraftvoll und kompetent.

Besonders entscheidend für die Entwicklung dieses Potentials ist neben der Lernumgebung die Interaktion und Bindung zu Erwachsenen und anderen Kindern.

 

Basis unserer pädagogischen Arbeit ist der ressourcenorientierte

Blick auf das Kind und seine Familie.

 

Aus dieser Arbeit formuliert sich der Anspruch, mit einem positiven Zugang auf Menschen und mit der Einbeziehung ihrer Kompetenzen optimale Entwicklungsbedingungen für Kinder zu unterstützen.

 

Unsere pädagogische Haltung


Die nachfolgenden 8 pädagogischen Strategien, prägen unsere Haltung in der täglichen Arbeit mit Ihren Kindern und sind für uns von grundlegender Bedeutung.

 

  1. Warten und Beobachten in respektvoller Distanz
    Kinder entdecken die Welt auf Ihre Weise.
    Aufmerksam beobachten wir das Kind, dabei wahren wir die nötige Distanz und geben gleichzeitig dem Kind das Gefühl von Sicherheit und Nähe.

  2. Die Erfahrungswelt des Kindes kennen lernen
    Jedes Kind bringt beim Eintritt in den Kindergarten schon eine kleine individuelle Biographie mit und verfügt über individuelle Fähigkeiten und Talente.
    Aber auch das Lebensumfeld, in dem ein Kind aufwächst ist ein bedeutsamer Falktor, der auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung Einfluss hat.

  3. Zuwendung zeigen und Bindung aufbauen
    Kinder benötigen eine stabile, verlässliche Bindung zu Erwachsenen, die dem Kind Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.
    Hierbei ist das Wohlbefinden des Kindes entscheidend, denn nur wenn ein Kind sich wohl fühlt, wird es auf „Entdeckungsreise“ gehen und seiner angeborenen Lernmotivation folgen.

  4. Die Selbstständigkeit des Kindes fördern
    Kinder streben nach Selbstständigkeit, sie möchten je nach Entwicklungsalter alltägliche Aufgaben selbst lösen.
    Wir unterstützen diese Eigenmotivation und geben den Kindern einen angemessenen Freiraum, eigene Fähigkeiten zu entdecken und Fertigkeiten zu entwickeln.

  5. Das Kind dabei unterstützen, angemessene Risiken einzugehen
    Das Forschen und Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien, dem eigenen Körper und der Umwelt ermöglichen ein kindgemäßes Lernen.
    Wir vertrauen auf die Entwicklungspotenziale des Kindes und begleiten es im Spiel in einer abwartenden, aufmerksamen Haltung.

  6.  Das Kind ermutigen, etwas zu tun, was dem Erwachsenen im Ablauf selbst unklar ist und Begleitung beim Experimentieren anbieten
    Kinder gehen ihren Spielimpulsen nach, ohne dass wir Erwachsenen sofort erkennen können, wie das Ergebnis sein wird.
    Lösungswege zu finden, birgt eine Vielzahl von Möglichkeiten.
    Wir nehmen uns in diesen Spielprozessen zurück oder sprechen dem Kind Mut zu, etwas auszuprobieren, denn der Handlungsverlauf kann kostbarer sein, als das Ergebnis.

  7. Wissen, dass die Haltung und die eigene Einstellung das Kind beeinflussen
    Wir sind zu jeder Zeit ein Modell und Vorbild für Kinder.
    Kinder lernen durch nachahmen und schauen uns deshalb genau zu.
    Mit der individuellen Wahrnehmung übernimmt das Kind Haltungen und Einstellungen des Erwachsenen zum Leben.
    Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und lernen und leben mit diesem Grundverständnis unser tägliches Miteinander mit den Kindern.

  8. Wir zeigen, dass wir im Lernen „Partner“ der Kinder sind
    Wir gehen mit den Kindern auf „Forschungsreise“ und wissen, dass auch wir nicht auf alle Fragen eine Antwort haben.
    Wir sind Menschen mit Fehlern und Schwächen, deshalb ist uns eine fehlerfreundliche Haltung im Miteinander besonders wichtig.


Die Bedeutung schriftlicher Beobachtungen von Kindern

 

Schriftliche Beobachtungen des Kindes haben in der frühkindlichen Pädagogik einen hohen Stellwert, der heute fachlich unumstritten ist!

 

Beobachtungen sind bedeutsam, damit…

  • wir die Themen des Kindes erfahren können
  • wir die Lernprozesse des Kindes verstehen lernen
  • wir das Kind mit einem positiven Blick anschauen können
  • wir durch eine wertschätzende und stärkenorientierte Beschreibung das Kind annehmen können, wie es ist

 

Wir möchten unsere pädagogische Arbeit weiterentwickeln und den Fokus verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, als Eltern, legen.

 

Unser Ziel ist es

  • mit den Eltern eine gemeinsame Sprache zu entwickeln und mit einem positiven Blick auf Ihr Kind zu schauen
  • den Austausch mit Eltern zu intensivieren und Ihr Wissen noch mehr in unsere pädagogische Arbeit mit einzubeziehen
  • unsere Arbeit noch transparenter zu gestalten und einen lebendigen Dialog mit den Eltern zu entwickeln.

 

Gemeinsam mit Ihnen unterwegs...

zum Wohl Ihres Kindes!

 

Marlene Zapfe

 

 

Trödelmarkt vom 16.03.13

Hallo liebe Eltern,

 

am Samstag, den 16.03.2013, haben wir vom Elternrat im Haus Rena einen Trödelmarkt veranstaltet. Im Vorfeld haben wir durch Plakatwerbung und einem Zeitungsartikel auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht, was aber offensichtlich nicht ausreichte und beim nächsten Mal verbesserungswürdig ist.

 

Von ganz Vielen haben wir gehört, dass ihnen von dieser Aktion nichts bekannt war. Erstaunlich war, dass nicht nur Außenstehende, sondern auch die Familien des Traumlandkindergartens nicht Bescheid wussten, oder diesen Termin nicht wahrnehmen konnten.

 

Natürlich kann es auch daran gelegen haben, dass der Termin recht kurzfristig angesetzt war.

 

Gefreut hat uns, dass nicht nur „unsere“ Eltern Kinderartikel zum Verkauf angeboten haben, sondern auch „fremde“ Familien. Angeboten wurden nicht nur Kleidungsstücke, sondern auch Spiele, Puzzle, Kinderfahrzeuge, Babyspielzeug, Taschen, Deko, Babyutensilien und vieles mehr.

 

Die Standgebühr betrug 5 EUR und einen Kuchen, den wir vom Elternrat während des Trödelmarktes verkauft haben.

 

Wiederholung im Herbst

 

Auch wenn die Resonanz nicht so ausgefallen ist, wie wir es uns gewünscht hätten, so planen wir dennoch eine Wiederholung dieser Aktion im Herbst. Die Vorankündigung dazu wird dann eher und auffälliger erfolgen, sodass es für Euch und alle Andren besser planbar ist.

Elternrat Traumland

 

Was macht der Förderverein?!

Diese Frage bekommen wir immer dann gestellt, wenn neue Eltern von unserem Kindergarten hören. Aber auch bei Veranstaltungen im Kindergarten fragen uns Eltern, was macht der Förderverein.

 

Nun haben wir mal wieder Gelegenheit uns zu melden und diese Fragen zu beantworten. Einfach ausgedrückt, unternehmen wir alles, was zum Wohle der Kinder im Kindergarten dient.

  • Wir finanzieren Spielsachen
  • organisieren die neuen Matschtische für den Außenbereich
  • planen mit den Erzieherinnen Projekte und
  • kümmern uns um die finanziellen Risiken bei Veranstaltungen im Kindergarten. 

Das hört sich sehr umfangreich und teilweise sehr trocken an. Das ist es aber nicht!

 

Im letzten Jahr haben wir über 5.000 € an Investitionen getätigt. Das Tanzprojekt, der Außenbereich usw. sind dabei nur die „dicken Fische“ gewesen. Wir haben Veranstaltungen durchgeführt um diese Gelder zu bekommen.

 

Café in der Gärtnerei Lohmann

 

Dabei sind wir immer wieder auf die Unterstützung der Eltern im Kindergarten angewiesen. Alleine eine Zahl hat uns wirklich sprachlos gemacht - 38! So viele Torten haben wir bei dem Café in der Gärtnerei Lohmann verkauft.

 

  • Wir hatten Helfer, die „mal eben“ zwei Stunden länger geholfen haben
  • einen Vater, der 4 Stunden nur Waffeln gebacken hat
  • eine Mutter, die kurzfristig Torten nachgebacken hat
  • ….

Wie man sieht, trocken und langweilig ist die Arbeit eigentlich nicht. Und immer wenn wir Leute ansprechen, ist einfach der Leitgedanke immer spürbar: ja, wir machen es für die Kinder!

 

Dank an alle Unterstützer

 

Somit bleibt uns als Vorstand des Fördervereins nur eine sehr schöne Aufgabe am Ende des Jahres über: Der Förderverein bedankt sich bei allen Eltern, Unternehmen und Förderern für die Unterstützung und ganz besonders bei dem Team um Marlene Zapfe für die vielen offenen Ohren und tollen Gespräche im letzten Jahr.

 

Wir machen weiter! Danke!
Förderverein Trumland e.V.

 

Der DRK Ortsverein Olfen e.V. wird 100 Jahre

Großes Fest am Samstag, 21.09.13

 

Liebe Eltern,

wir laden Sie und Ihre ganze Familie schon jetzt ganz herzlich ein zum großen Fest des DRK - Ortsverein Olfen!

 

Nach einem offiziellen Empfang am Morgen, wird es viele Angebote und Aktionen geben, die besonders für Familien mit Kindern geplant werden.

 

Im Haus der Begegnung „Haus Rena“, auf dem Parkplatzgelände, in unserer Tageseinrichtung und im Regenbogen – Kindergarten gibt es interessante Ausstellungen und Aktionen. Ein kleiner „Zug“ wird zwischen den zwei Standorten hin- und herfahren.

 

In unserer Tageseinrichtung werden wir ein Puppenspiel zeigen, zum Thema „Deutsches Rotes Kreuz“, eine Schminkecke für Kinder anbieten und eine Luftballon – Aktion mit kleinen Gewinnen anbieten.

 

Das Außengelände ist natürlich zum Spielen, für alle Kinder, geöffnet.

 

Im Regenbogen Kindergarten wird der Umbau für den U3 – Betreuungsbereich vorgestellt und auch dort werden kleine Aktionen für Kinder angeboten.

 

Im „Haus Rena“ stellen sich die Fachabteilungen, wie der Blutspendedienst, die Kleiderkammer oder die Rettungsdienste, vor.

 

Die neuen Räumlichkeiten (im 1. Stock – „Haus Rena“) werden an diesem Tag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, hier gibt es Historisches zu entdecken.

 

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Der Förderverein unserer KiTa „Traumland“ wird das Café und den Grillstand organisieren, hierfür auch von unserer Seite schon jetzt einen herzlichen Dank an alle Eltern, die sich hieran beteiligen.

 

Es wird eine tolle Feier, das steht heute schon fest…

also schon mal vormerken!

 

Wir freuen uns auf viele große und kleine Gäste!

Ihr Traumland – Kindergartenteam