Sie sind hier: Start Kitas - Traumland - Archiv - Frühlingsvorbereitung 

Frühlingsvorbereitung

Archiv

RN-Foto Keck

Ruhr Nachrichten vom 04.03.16

60 Kinder der Kita Traumtand werkelten mit ihren Eltern beim Gartentag
Wenn endlich wieder ein Vogel singt oder die Narzissen langsam ihre Blüten in Richtung Himmel strecken, wird es Frühling. Bevor der aber richtig losgehen kann, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Das wissen auch die Kinder von der Kita Traumland mittlerweile. Sie und ihre Eltern haben beim Gartentag am Samstag angepackt. 

Der Zaun musste mit Hasendraht verstärkt und die Hochbeete neu ausgekleidet werden. Die Kinder bemalten Töpfe und säten dort eine Weizenwiese.

Insgesamt wuselten 60 Kinder über das Außengelände der Kita. Wenn alles fertig ist, können sie mit ihren Erzieherinnen in den nächsten Wochen Setzlinge einpflanzen oder etwas säen. Die Pläne für die Bepflanzung wurden direkt in den Gruppen geschmiedet. Kohlrabi, Radieschen und Co. finden dann ihren Platz.

„Die Nähe zur Natur ist ein Schwerpunk der Kita“, erklärte die Leiterin Bianca Thier,. „dabei geht es auch darum, damit umgehen zu können, falls mal etwas nicht so gut klappt.“ Die Pflanzen, die aber doch wunschgemäß wachsen, werden beim Frühstück als Rohkost angeboten.

RN-Foto: Keck

Schon Tradition
Der Gartentag findet seit vielen Jahren statt. „Es soll nicht nur was geschafft werden, alle sollen Spaß haben“, sagte Bianca Thier.

Und danach sah es auch aus. Kinder in Matschhosen rannten mit Schubkarren und kleinen Schaufeln umher, Väter bauten Bänke und brachten den Draht an. Erzieherinnen und Mütter überblickten die Lage, leiteten und packten an.

Die ganze Familie
Zum Fest kam oft die ganze Familie. Dabei waren auch zwei Mütter aus Olfen. Eine davon, Christine Köppler-Suckow fand: „Unsere Kinder sind jetzt das erste Jahr in der Kita. Wir freuen uns, endlich mal die anderen Eltern kennenzulernen. Im Alltag holt man die Kinder immer schnell ab und verpasst sich. Heute können wir auch mal ins Gespräch kommen.“

Auch Denise Hülk konnte der Veranstaltung viel abgewinnen: „Es sind ja sehr viele Eltern gekommen. So. ein Tag ist doch echt schön. Die Kinder sind draußen und können viel spielen. Außerdem ist es ja sehr spannend für sie, wenn dann auch mal die Kettensäge rattert, da bekommen sie ganz große Augen.“

Natürlich sollte bei diesem Tag nicht nur gearbeitet werden. Trotzdem wollten die Erzieherinnen „neugierig machen und die Kinder dazu bringen, sich auch etwas zuzutrauen“, so Bianca Thier.

 

 

JohannaKeck