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Integrationsfest

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RN-Fotos Pflips
RN-Fotos Pflips

Die „Entdeckungsreise durch den Dschungel" war der Höhepunkt beim Integrationsfest
Ruhr Nachrichten vom 22.06.10

 

„Fünf Wochen lang haben wir für dieses Projekt Lieder einstudiert, Kostüme gebastelt und die Dekoration entworfen", erzählte Sabine Weniger, Leiterin des Kindergartens. Bei den Musikstücken war Sigrid Hartmann behilflich. Stücke wie „Ich hab Mut", „Hoch in der Luft" oder „Tief im Dschungel" wurden von den Kindern auf der Bühne im Außenbereich aufgeführt.

 

Doch der Kindergarten hatte an diesem Tag noch viel mehr zu bieten. Merle und Ronja waren immer ausgebucht. Lange Wartenschlangen bildeten sich, in denen die Kinder geduldig ausharrten. Die beiden treuen Ponys von Diplompädagogin Kerstin Appel liefen Runde um Runde, weil alle Kinder einmal auf dem Rücken der kleinen Pferde reiten wollten.

 

In allen Räumen und draußen wurde gebastelt, gespielt, geklettert und gesungen. In einem großen Becken mit bunten Steinen sollte ein kleines Krokodil gefunden werden. Schön, wie die kleinen Steine durch die Finger glitten. Immer wieder durchkraulten die Kinder das Steinbad.

 

Ganz schön gelenkig mussten sie sein, um durch das Gummiband-Labyrinth zu steigen. Doch mit Geduld klappte es bei allen. Die Erwachsenen beobachteten staunend die Anstrengungen.

 

An der „Kindermangel" hatten auch die Großen ihren Spaß. Karsten Reitinger wagte mit seinem Sohn Benedikt den Versuch. Benedikt und seine Schwester Konstanze besuchen zwar schon die Schule, doch kommen sie immer wieder gerne zu den Festen und Veranstaltungen „ihres" Kindergartens.

 

In der Turnhalle nutzten sie ausgiebig das große Kletternetz und den Bewegungsparcours.

 

Drei Puzzlebilder im Eingangsbereich sollten von den Erwachsenen fertig gestellt werden. Hier konnten sie ihre Malkünste zeigen und letztendlich ein fertiges Bild präsentieren: Jutta Schulze Althoff vom IBO bastelte mit den Kindern lustige Nudelketten und Jonglierbälle aus kleinen Luftballons, die mit Vogelfutter gefüllt wurden.

 

Fingertiere

 

Außerdem fertigten die Kinder noch Fingertiere und Ketten aus Pfeifenputzer an. Informationstafeln zum Kindergarten und Workshops mit verschiedenen Therapeuten rundeten das Programm ab. Die Kita „Traumland" arbeitet seit fast zwölf Jahren integrativ. Behinderte und nicht behinderte Kinder besuchen die Einrichtung. „Dieser Umgang miteinander ist für uns alle eine große Bereicherung", stellte Sabine Weniger fest. Aus diesem Grunde wurde das „Integrationsfest" ins Leben gerufen.

aas