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Winterprojekt 2012

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Kinder tanzten Eiszapfen und Schneeschieber

RN-Foto Pflips

Ruhr Nachrichten vom 06.12.12
Im Kindergarten Traumland haben alle Kinder eine Woche lang beim Tanzprojekt "Winter" mitgemacht. Die Tanzpädagogen Ruth und Uli Trautmann entwickelten mit den Kindern gemeinsam die einzelnen Bewegungen und Abläufe. Jetzt kamen Eltern und Großeltern zur Aufführung. Von Antje Pflips

RN-Foto: Pflips

Wer sich auf die klassischen Tanzformationen im Kreis oder in einer Reihe eingestellt hatte, wurde jedoch enttäuscht. Das freie Tanzen, die individuelle Bewegung zur Musik standen im Vordergrund.

 

Körpergefühl und Musikverständnis

 

„Für uns ist es wichtig, dass Kinder ein Körpergefühl, eine Raumorientierung, Musikverständnis und Teamfähigkeit entwickeln und finden. Dabei spielt die Individualität eine ganz große Rolle“, erzählte Uli Trautmann.

RN-Foto: Pflips

Bevor die Kleinen loslegen konnten, war es den beiden Tanzpädagogen wichtig, dass die Eltern Verständnis aufbringen, wenn ihr Kind gerade jetzt bei der Präsentation nicht entsprechend mitmachen: „Alle haben sehr erfolgreich und intensiv mitgearbeitet. Denken Sie immer daran, jeder Mensch ist anders, doch jeder Mensch ist wertvoll“.

 

Ein eigenes Tanzbuch

 

Mit großem Eifer und manchmal den Blick der Eltern suchend, haben alle Kinder ihre Aufgaben prima erfüllt. Die Eltern sollten ganz genau die Bewegungen beobachten und nachher sagen können, was dargestellt wurde. Was war der Eiszapfentanz und was der Schneeschieber?

Je nach Alter wurden die Kleinen in sieben Gruppen unterteilt. Nacheinander traten sie alle auf. Die zugehörigen Eltern wurden zwischenzeitlich im Haus Rena untergebracht. "In unserer kleinen Turnhalle ist leider nicht Platz genug für alle Eltern", erklärt Marlene Zapfe, Leiterin der Kita.

 

T-Shirts gestaltet


In der Projektwoche hatten alle Kinder ein T-Shirt gestaltet, das sie nun bei der Präsentation stolz trugen. Sie führten zur Vorbereitung Bewegungsspiele durch und besprachen das Thema Winter.

Es wurden Geschichten und Bilderbücher gelesen und Winterlieder gesungen. Dazu gestaltete jedes Kind sein eigenes "Tanzbuch".

Der Förderverein stellte das Geld zur Verfügung. "Es handelte sich dabei um die Erlöse aus unserer Aktionen, die wir das ganze Jahr über durchgeführt haben", erzählt Matthias Dieckmann.