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SanitätsdienstDer Sanitäts-Dienst

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Sanitätsdienst - schnelle Hilfe bei Veranstaltungen

Ansprechpartner

Frau
Bea Orth


bea.orth(at)drk-olfen.de

Ob Rockkonzert, Fußballspiel, Karnevalsumzug oder Straßenfest – wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es viele kleine und größere Notfälle. Ob ein Kind das Knie aufschürft, ein begeisterter Fan ohnmächtig wird oder einem Läufer beim Marathon die Luft ausgeht – der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes leistet schnelle Hilfe.

Die ehrenamtlichen Helfer des Sanitätsdienstes sorgen für die schnelle und kompetente Versorgung bei Verletzungen und Erkrankungen. Falls notwendig, koordinieren sie auch den Transport ins Krankenhaus. Die freiwilligen Helfer werden sorgfältig ausgebildet und werden für ihre Einsätze angemessen ausgerüstet.

Durch die regelmäßigen Einsätze sind die DRK-Sanitäter erfahren und einsatzerprobt. Kommt es zu einem Massenanfall von Verletzten, beispielsweise nach einer Explosion oder einem Zugunglück, unterstützt der Sanitätsdienst den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Die Sanitäter haben deshalb eine wichtige Funktion in der DRK-Katastrophenvorsorge.

 

Für Veranstalter: Anforderung eines Sanitätswachdienstes

Sollten Sie für eine Veranstaltung einen Sanitätswachdienst benötigen, so können Sie hier die Daten kostenlos und unverbindlich eintragen.

 


Hinweis:

Bitte reservieren Sie frühzeitig, d.h. mindestens 4-6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn, um den ehrenamtlichen Helfern die individuelle Organisation noch zu ermöglichen!

Ansprechpartner

Herr
Eric Jankowski

eric.jankowski(at)drk-olfen.de

  • Leistungsbeschreibung für Sanitätswachdienste

    Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen

    Die hier beschriebenen Standards sind verbindlich für alle Sanitätsdienste, die DRK-Kreisverbände oder DRK-Ortsvereine/-Stadtverbände im Zeichen des Deutschen Roten Kreuzes innerhalb des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V. durchführen.

    Der Leistungsumfang eines Sanitätsdienstes ist vor der Veranstaltung mit dem Veranstalter und ggf. weiteren Beteiligten (Polizei, Feuerwehr, Behörden usw.) abzustimmen. Dabei sind nicht allein die Anforderungen des Veranstalters, sondern insbesondere behördliche Auflagen und Erfahrungswerte aus vergleichbaren Veranstaltungen zu berücksichtigen.

    Zunächst ist ein Veranstaltungsprofil zu erstellen. Dazu sind entsprechende Daten und Informationen auszuwerten.

    Zum Beispiel:

    • Handelt es sich um eine Hallen-, Stadion- oder eine Freiluftveranstaltung?
    • Ermittlung der räumlichen Dimensionen
    • Bestimmung der erwarteten Personenzahl
    • Wie ist das Besucherprofil und damit das erwartete Besucherverhalten?
    • Sind außer den Besuchern auch Akteure zu betreuen?
    • Werden VIPs erwartet?
    • Beschreibung des Gefährdungspotentials.

    Bei der sich aus der Analyse ergebenden Veranstaltungsplanung des
    Personal-, Material- und Fahrzeugbedarfes orientiert sich das DRK an den "Maurer*)-Algorithmen"

    *) Klaus Maurer, BF Köln

    Informationen für Veranstalter

    Das Deutsche Rote Kreuz hat als Hilfsorganisation Aufgaben im Rahmen des Katastrophen- und Zivilschutzes wahrzunehmen. Sollte während eines Veranstaltungssanitätsdienstes ein entsprechender Einsatzauftrag an das DRK ergehen, muss u.U. der Sanitätsdienst teilweise oder ganz abgebrochen werden.

    Ein Verletztentransport ist keine Regelaufgabe des Veranstaltungssanitätsdienstes. Dies setzt eine Vertragliche Einbindung der Rotkreuz-Gliederung in den Rettungsdienst nach § 13 Landesrettungsgesetz und eine Abstimmung mit der Rettungsleitstelle voraus.

    Wird in der Planung kein Einvernehmen bezüglich des vom DRK geforderten Leistungsumfanges mit dem Veranstalter erzielt, muss das DRK von der Veranstaltungsbetreuung Abstand nehmen.

    Das Rote Kreuz ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation. Daher ist es dem DRK nicht möglich, Veranstaltungen kostenlos zu betreuen.